Urlaub St. Leonhard in Passeier


St Leonhard Passeiertal, St. Leonhard Passeier, Sankt Leonhard Südtirol

Passeier erstreckt sich vom mediterranen Meraner Süden rund 40 Kilometer nach Norden hin. Zwei hohe Pässe, das Timmelsjoch (2474 m) und der Jaufenpass (2099 m) beschließen das gebirgige Tal, das reich an Wasserfällen ist. Die "Stuller Wasserfälle" zählen zu den höchsten in Europa. In zwei Kaskaden donnern sie - erst 112 Meter, dann 230 - über steile Felswände gen Boden.
Die Bezeichnung "Passeier" rührt von der ursprünglich räteromanischen Besiedelung und leitet sich vermutlich von der Ortsbezeichnung "prasüra", "pra de sura"-was so viel wie "oben gelegene Wiese" bedeutet-ab. Heute beträgt der Anteil der räteromanischen Bevölkerung in der drei Passeirer Gemeinden St. Leonhard, Moos und St. Martin allerdings weniger als 0,1 Prozent.
Das Tal der Passer ist landschaftlich sehr abwechslungsreich, wird in Vorder- und Hinterpasseier unterteilt und umfasst mehrere Vegetations- und Klimazonen. Während im vorderen Teil das Klima mild und die mediterran anmutende Flora prägend ist, zeichnet sich das hintere Passeier ob seiner naturbelassenen Wildheit und seinem herben, alpinen Klima aus. Dort wo sich das Tal auf rund 2.500 Meter seinem Ende neigt, erblüht im Sommer die rote, eindringliche Pracht ausgedehnter Alpenrosenfelder. Diese Augenweide sollte sich kein Besucher entgehen lassen!
St. Leonhard ist Knotenpunkt des Passeiertals.Etwas außerhalb des Ortskerns kann der historisch Interessierte das Geburtshaus des zur Ikone hochstilisierten Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer besichtigen. Der "Sandhof" wurde in jüngster Vergangenheit zu einem modernen, erlebnisorientierten volkskundlichen Museum umgebaut, das gerade für gewiefte Kinder seinen Reiz hat. Am hinteren Hang des Hofes befindet ein großes Freilichtgelände, auf dem urtypische Bauernhäuser wiedererrichtet wurden. In einem Ofen wird dunkles Bauernbrot gebacken, Schafe werden "geschoren"-mit der Schere, versteht sich. Ganz wie zu Großvaters Zeiten ...
Sehenswert ist auch der Franzosenfriedhof in St. Leonhard. Dort liegen jene Mannen begraben, die sich im November 1809 ein letztes mehrtägiges Gefecht mit den Tiroler Freiheitskämpfern lieferten. Die Schildhöfe, Bauernhäuser aus dem 13. Jahrhundert sind ein weiterer kultureller Schatz des Passeiertals. Im 13. und 14. Jahrhundert erwarben einige Bauern besondere Rechte wie Steuerfreiheit und das Recht Waffen zu tragen. Im Gegenzug verpflichteten sich diese Bauernadeligen dazu, dem Lehnsherrn bei Bedarf mit einem Pferd gerüstet zur Seite zu stehen. Insgesamt stehen 11 solcher Schildhöfe in Passeier.
Ein Aussichtspunkt der besonderen Art ist das in der Fraktion Glaiten gelegene St. Hippolyt Kirchlein auf 1000 Meter Meereshöhe. Von dort aus kann man das ganze Passeiertal bis nach Meran überschauen! Ein weiterer beliebter Aussichtspunkt sind die Ruinen der um 1250 erbauten Jaufenburg, dem einstigen Heim der Herren von Passeier.

Unsere Selected Hotels in St. Leonhard in Passeier

***** Golf & Spa Resort Andreus
St. Leonhard in Passeier
Neues Designhotel mit alpiner Atmosphäre: Im März 2009 wurde in St.Leonhard, direkt am 18-Loch-Golfplatz Passeier-Meran das 5-Sterne-Hotel Golf & Spa Resort ANDREUS eröffnet. Das neue Hotel bietet 76 Suiten aus heimischen Naturmaterialien, Panoramarestaurant sowie einen großen Wellnessbereich (über 5.000m²).

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